Vor der Auslosung für die CEV Champions League 2010/2011 am Freitag (25. Juni, 20.15 Uhr) in Wien (Österreich) steigt beim VfB Friedrichshafen die Spannung. „Wir haben viel gerätselt, wie unsere Gruppe aussehen könnte“, sagt Manager Stefan Mau. „Letztendlich aber bleibt es pure Spekulation. Wir müssen uns gedulden.“ Die Auslosung wird live im Internet auf LAOLA1.tv (www.laola1.tv) übertragen.
Legt man die Schwierigkeit der Vorrunden in der Champions League zugrunde, dürften Jürgen Hauke und Stefan Mau vielleicht besser nicht mehr zusammen zur Auslosung nach Wien (Österreich) reisen. Sowohl 2008 als auch 2009 kehrten der Geschäftsführer und der Manager der VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH mit so anspruchsvollen Gegnern zurück, dass dem Häfler Pool stets das Prädikat „Hammergruppe“ zugesprochen wurde. Wenn am Freitag (25. Juni) ab 20.15 Uhr im Wiener UNIQA Tower die Auslosung zur CEV Champions League 2010/2011 stattfindet, ist das VfB-Duo persönlich vor Ort und hofft auf die perfekte Mischung zwischen sportlich lösbarer und klangvoll-interessanter Aufgabe. „Es sind wieder viele große Klubs dabei“, sagt Mau. „Viele, gegen die wir schon einmal gespielt, aber auch einige, mit denen wir uns noch nie gemessen haben.“
Insgesamt 24 Teams aus 15 Nationen nehmen in der kommenden Saison an der Champions League teil. Vom 17. November (+/- 1 Tag) bis zum 12.
Januar treten diese zunächst in sechs Vierergruppen gegeneinander an.
Die Erst- und Zweitplatzierten qualifizieren sich für die erste Play- off-Runde der besten zwölf Mannschaften am 2. und 9. Februar (jeweils
+/-1 Tag). Da der Ausrichter des Final Four aus dieser Gruppe bestimmt
wird und damit bereits für die Endrunde gesetzt ist, erreicht auch der beste Dritte die Play-off-Phase. Die zweite Play-off-Runde der besten Sechs wird am 2. März und 9. März (jeweils +/-1 Tag), das Final Four am 26./27. März ausgetragen.
Um die sechs Vorrundengruppen zu ermitteln, werden die teilnehmenden Teams in vier Lostöpfe eingeteilt, deren Zusammensetzung sich nach dem europäischen Vereinsranking ergibt. Im ersten Topf befinden sich Italiens Meister Lannutti Cuneo und Vizemeister Trentino BetClic, Russlands Meister Zenit Kazan und Vizemeister Lokomotiv Belgorod sowie Griechenlands Meister Olympiacos Piräus und Vizemeister Panathinaikos Athen. Im zweiten Lostopf folgen Polens Meister PGE Skra Belchatow und Vizemeister Jastrzebski Wegiel, Frankreichs Meister Tours VB und Vizemeister AS Cannes sowie Belgiens Meister Knack Randstad Roeselare und Vizemeister Noliko Maaseik.
Aus Topf drei werden Deutschlands Meister VfB Friedrichshafen und Vizemeister Generali Haching, CAI Teruel (Spanien), Österreichs Meister Hypo Tirol Innsbruck, der türkische Meister Fenerbahce Istanbul und Sloweniens Meister ACH Volley Bled gezogen. Im vierten Lostopf bilden Sisley Treviso (Italien), Radnicki Kragujevac (Serbien) sowie die vier mit einer Wildcard ausgestatteten Teilnehmer Dinamo Moskau (Russland), Budvanska Rivijera Budva (Montenegro), Remat Zalau (Rumänien), CSKA Sofia (Bulgarien) den Abschluss.
Gelost wird am Freitagabend Topf für Topf, wobei nicht mehr als ein Vertreter einer Nation in einer Gruppe sein darf. Zudem werden aus den ersten beiden Lostöpfen die Meister an Position eins und die Vizemeister an Position zwei gesetzt. Für den VfB Friedrichshafen bedeutet das: Der deutsche Champion trifft voraussichtlich auf je ein Team aus den Lostöpfen eins, zwei und vier, nicht jedoch auf zwei Meister aus Italien, Russland, Griechenland, Polen, Frankreich oder Belgien.
„Wir haben viel gerätselt, wie unsere Gruppe aussehen könnte“, sagt Mau. „Letztendlich aber bleibt es pure Spekulation. Wir müssen uns gedulden.“ Bei der Auslosung am Freitagabend können die Häfler Fans live mitfiebern. Diese wird live und kostenlos im Internet auf LAOLA1.tv (www.laola1.tv) übertragen.
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Die vier Lostöpfe im Überblick:
Topf 1
Lannutti Cuneo, Trentino BetClic (beide ITA), Zenit Kazan, Lokomotiv Belgorod (beide RUS), Olympiacos Piräus, Panathinaikos Athen (beide GRE) Topf 2 PGE Skra Belchatow, Jastrzebski Wegiel (beide POL), Tours VB, AS Cannes (beide FRA), Knack Randstad Roeselare, Noliko Maaseik (beide BEL) Topf 3 VfB Friedrichshafen, Generali Haching (beide GER), CAI Teruel (ESP), Hypo Tirol Innsbruck (AUT), Fenerbahce Istanbul (TUR), ACH Volley Bled
(SLO)
Topf 4
Sisley Treviso (ITA), Dinamo Moskau (RUS), Radnicki Kragujevac (SRB), Budvanska Rivijera Budva (MNE), Remat Zalau (ROM), CSKA Sofia (BUL)
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