Volleyball: Die 2weite müht sich zum Sieg
TweetSchwer getan und am Ende doch noch gewonnen - in ihrem sechsten Fünfsatzspiel in dieser Zweitligasaison behielt die Rottenburger 2weite zum fünften Mal das bessere Ende für sich.
Mit dem 3:2-Erfolg (26:28, 25:19, 28:26, 18:25, 15:12) gegen den SV Schwaig bleiben die Bischofstädter weiter auf Rang zwei, während die Hoffnung der Franken im Abstiegskampf nach einer zusätzlichen Niederlage am Sonntag langsam schwindet.
"Wir haben uns heute schwer getan, das muss ich auf meine Kappe nehmen", sagte TVR2-Trainer Schröder nach der knappen Partie. Zwar hatte der 38-jährige vor der Partie angekündigt, gegen den Abstiegskandidaten viel wechseln zu wollen und zog seine Linie auch beharrlich durch, doch am Ende musste Schröder erkennen: "Das war zuviel des Guten."
Die Rottenburger spielten insgesamt eine eher durchwachsene Partie. Allerdings hatten die Domstädter mit Abstimmungsschwierigkeiten im eigenen Team zu kämpfen und es schlichen sich diverse Unkonzentriertheiten ein. So beispielsweise am Ende des ersten Satzes, als man mit zwei Aufschlagfehlern den Satzgewinn verschenkte. "Wenn wir den Satz gewinnen, dann läuft das Spiel vermutlich anders", sagt Kai Kleefisch zu den Fehlern. In Satz zwei und drei spielten die Rottenburger um den eingewechselten Kapitän Max Meuter stärker, doch als Schröder die erfolgreiche Formation im vierten Satz erneut durcheinander würfelte, war der Spielfluss völlig dahin. Die gefällig spielenden Schwaiger konnten sich mit einem deutlichen Satzerfolg in den fünften Satz retten. "Ich habe die Zeichen nicht erkannt. Die Mannschaft war heute nicht stabil, ich habe den Jungs mit den Wechseln keinen Gefallen getan und das tut mir leid", entschuldigt sich Schröder. Der fünfte Satz ist lange ausgeglichen, ehe die Rottenburger in der entscheidenden Phase im Block beherzt zugriffen, im Angriff kompromisslos ihre Chancen nutzten und am Ende einen frustrierten SV Schwaig zurücklassen. "Prinzipiell ist unser großes Plus, dass wir einen ausgeglichenen Kader haben und viel wechseln können", sagt Schröder. "Das funktioniert meistens gut wenn wir unter Druck sind und leider selten, wenn ich es gegen einen nominell schwächeren Gegner forcieren möchte, um allen Spielern Einsatzzeiten zu geben", ist die Erkenntnis des TVR-Trainers nach den engen Partien gegen Freiburg und Schwaig.
Mit dem knappen Sieg bleiben die Rottenburger weiter im Soll und für die meisten Spieler der 2weiten folgt jetzt ein spielfreies Wochenende. Nur die Spieler der U20 müssen bei der Landesmeisterschaft in Friedrichshafen ran. In zwei Wochen folgt dann ein Doppelspiel-Wochenende mit Partien gegen Mendig und Dresden. "Da werden wir erneut einen großen Kader benötigen, vielleicht stocken wir da mit ein paar jungen Spielern auf", würde Schröder gerne einen Bonus an Talente aus der Landesligamannschaft vergeben. Die feierte am Wochenende bereits vier Spieltag vor Schluss ungeschlagen die Meisterschaft. "Da sind ein paar gute Jungs dabei, aber das müssen wir erst intern klären."
TVR2: Nuguspanov, Kleefisch, Böing, Zimmermann, Landa, Lake, Leidig, Metzger, Schreiner, Schönhagen, Meuter, Trenkler
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