Rotterdam – Es war ein ziemlicher Sitzvolleyballkrimi, den das deutsche Team im heutigen Spiel gegen Gruppengegner Russland gezeigt hat. Am Ende unterlag das Team von Sven Ritter in einem umkämpften Spiel mit 1:3.
Es sah nicht besonders gut aus vor dem Spiel. Sowohl Mannschaftskapitänin Anett Jelitte, als auch Corinna Cavier gingen mit leichten Verletzungen in das letzte und entscheidende Vorrundenspiel.
Doch kaum war das Spiel angepfiffen, war davon kaum etwas zu spüren. Auch die Anfangsnervosität der letzten Tage war verschwunden. Die Damen gingen hoch konzentriert in das Spiel, agierten sicher und sehr viel druckvoller als noch in den beiden Spielen zuvor. Bis zur ersten technischen Auszeit hat sich Deutschland immerhin einen 2-Punkte Vorsprung herausgearbeitet. Aber auch das russische Team erspielte sich einige sehenswerte Punkte und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich keine der beiden Teams entscheidend absetzen konnte. Erst nach der zweiten technischen Auszeit gelang es Deutschland durch zwei sehenswerte Angriffe den Vorsprung auf 4 Punkte auszubauen – Ein Vorsprung, der bis zum Ende des Satzes gehalten wurde. Endstand 25:21 für Deutschland.
Der Start in den zweiten Satz ging für die deutschen Damen gehörig daneben. Zu viele Annahmefehler sorgten dafür, dass Russland sich einen komfortablen Vorsprung herausspielen konnte. Einen Vorsprung, den die Russinnen bis zum Ende des Satzes nicht mehr hergaben. Der Ausgleich aus Sicht der Russinnen war geschafft und es war beinah sicher, dass es ein langes Spiel werden würde.
Im dritten Satz war es dann wieder ein Spiel zweier absolut gleichwertiger Gegner. Mal führten die einen mal die anderen und zu keinem Zeitpunkt des Satzes entstand ein beruhigender Vorsprung. Beim Stand von 23:24 aus Sicht der Deutschen dann noch eine letzte Auszeit von Sven Ritter. Allerdings es sollte nichts nutzen. Ein punktgenauer Aufschlag der Russinnen, ein Annahmefehler auf deutscher Seite und auch dieser dritte Satz ging an Russland.
Im vierten Satz ein ähnliches Bild. Es wurde verbissen um jeden Ball gekämpft, bis die Russinnen nach der ersten technischen Auszeit eine kleine Serie hinlegten, der ihnen einen beruhigenden 4-Punkte-Vorsprung einbrachte. Trotz großartiger Aktionen auf deutscher Seite und wieder einige sehenswerte Angriffs- und Blockaktionen, gelang es dem Team um Kapitänin Anett Jelitte nicht mehr den Vorsprung aufzuholen und so ging auch der vierte und letzte Satz mit 25:21 an Russland.
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