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20.08.2011 - Grand Prix - Quelle/Autor: DVV/Ingeborg Kollbach

DVV-Frauen feiern zweiten Sieg über Peru

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Foto: FiVB
Hongkong – Nach dem 3:0 über Peru in Quanzhou feierten die DVV-Frauen in Hongkong in der dritten Runde des FIVB Grand Prix den zweiten Sieg über die Südamerikanerinnen mit 3:1 (25:14, 20:25, 25:19, 25:18). Für die Peruanerinnen war es der erste Satzgewinn in diesem Turnier. Beste Scorerinnen waren Christiane Fürst (Günes Istanbul) mit 15, Corina Ssuschke-Voigt (TREFL Sopot und Heike Beier (Piacenza) mit je 14 Punkten sowie die überragende Peruanerin Francis Luren Baylon mit 24.

Regina Burchardt (VC Wiesbaden) bezeichnete den Erfolg als „Pflichtsieg“: „Schön, dass wir noch mal gewonnen haben, aber das war eigentlich Pflicht. Den zweiten Satz hätten wir nicht unbedingt abgeben müssen, aber wir haben einfach zu viele Fehler gemacht.“
Corina Ssuschke-Voigt zollte der peruanischen Mannschaft ein Lob: „Peru war deutlich besser als in Quanzhou. Ich denke, die freuen sich über den Satzgewinn und feiern heute eine große Party! Unsere Mannschaft hat insgesamt als Team gut gespielt. Wir haben unseren Rhythmus wiedergefunden, und das war wichtig.“

Beim Aufschlag von Corina Ssuschke-Voigt ging die deutsche Mannschaft gleich mit 4:0 in Führung. Zwar verkürzten die Peruanerinnen zwischenzeitlich auf zwei Punkte (8:6), doch das Team um Kapitän Christiane Fürst zog mit guten Angriffen und Blocks unaufhaltsam davon, baute den Vorsprung auf elf Punkte (24:13) aus, vergab den ersten Satzball mit einem Aufschlag ins Aus und verwandelte den zweiten zum 25:14. Ssuschke-Voigt und Maren Brinker holten je fünf Punkte, Fürst, Heike Beier und Margareta Kozuch je drei, aber sechs der 14 Punkte für Peru resultierten aus Fehlern der Deutschen.

Den zweiten Satz „schenkten“ die DVV-Frauen mit 20:25 den Peruanerinnen, die zu ihrem ersten Satzgewinn im Turnier kamen. Die Südamerikanerinnen überraschten die Deutschen gleich zu Beginn, lagen bei 4:11 sieben Punkte vorn und brachten ihre Gegnerinnen aus dem Rhythmus. Zwar startete das DVV-Team zwischenzeitliche Aufholjagden (6:14 bis 10:15, 14:20 bis 19:22), konnte den Satz aber nicht mehr retten, vor allem auch wegen der eigenen Fehler (acht).

Der dritte Durchgang war lange ausgeglichen, bis sich die Deutschen Mitte des Satzes entscheidend von 17:15 auf 23:17 absetzen konnten. Regina Burchardt sorgte für den ersten Satzball zum 24:18, den zweiten verwandelte das deutsche Team dann zum 25:19. Überragend bei den Peruanerinnen die 34-jährige Francis Luren Baylon, die Ende des Satzes bereits 17 Punkte auf ihrem Konto hatte.

Im vierten Satz lag die DVV-Mannschaft kurzzeitig mit 3:6 und 8:10 zurück, ehe Christiane Fürst beim Stand von 15:14 mit guten Aufgaben die Entscheidung einläutete und das Team 19:15 nach vorn brachte. Heike Beier setzte schließlich den Schlusspunkt zum 25:18 und einem insgesamt verdienten Erfolg.

Bundestrainer Giovanni Guidetti: „Ich habe in diesem Spiel wieder gute individuelle Ansätze gesehen. Wenn wir hundert Prozent spielten, hatten wir Peru voll im Griff. Achtzig Prozent sind einfach nicht genug. Auf diesem Level hier muss man eigentlich 150 Prozent bringen... Für Peru war es die letzte Chance auf einen Sieg, und sie haben wirklich gut gekämpft.“

Guidetti setzte bis auf Kathy Radzuweit alle Spielerinnen ein, Nadja Schaus und Lenka Dürr pausierten.

Die deutsche Mannschaft bestreitet ihr letztes Spiel im diesjährigen Grand Prix am Sonntag um 7.00 Uhr MESZ im Hongkong Coliseum gegen Europameister Italien.

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