Der Vorstand der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) hat auch allen Vereinen der 2. Bundesliga die Lizenz für die Saison 2010/11 erteilt. 52 Mannschaften zwischen Kiel im Norden und Friedrichshafen im Süden, Saarbrücken im Westen und Dresden im Osten machen damit Bundesliga-Volleyball in allen Regionen Deutschlands erlebbar.
„Die Zweitligisten sind in vielen Regionen der Motor für erfolgreiche Nachwuchsarbeit und sichern eine flächendeckende Präsenz des Spitzenvolleyballsports in Deutschland“, freut sich der DVL-Vorsitzende Michael Evers beim Blick auf die DVL-Landkarte. Zudem machen sie zusammen mit den 28 Erstligisten die DVL zur größten Ligenorganisation in Deutschland.
„Mit dem im Mai 2009 verabschiedeten Developmentprogramm haben DVL und Vereine die Weichen gestellt, die zweithöchste deutsche Spielklasse gemeinsam weiterzuentwickeln“, sagt Evers. Ein erster Meilenstein zur Professionalisierung war die Modifizierung der Anforderungen an die Spielhallen. Rund vier Fünftel der Vereine erfüllen die erweiterten Bestimmungen bereits in der kommenden Saison und werden in einer Halle mit farbig abgesetztem Spielfeld spielen. 12 Vereinen erteilte der Vorstand eine befristete Ausnahmegenehmigung, weil die Arbeiten an diesen Standorten erst im Laufe des nächsten Jahres abgeschlossen werden können.
Ein Baustein, die Strukturen auf Vereinsebene weiterzuentwickeln, ist das vereinfachte wirtschaftliche Lizenzierungsverfahren. Es ist ein Instrument zur Finanzplanung, Budgetierung sowie zum Controlling in den Vereinen. Evers dankte den Mitgliedern, die sich in dieser Saison an dem freiwilligen Testlauf beteiligt haben und mit ihren Rückmeldungen zur Optimierung des Verfahrens beigetragen haben. In der Saison 2011/12 wird die Wirtschaftlichkeitsprüfung verpflichtend für alle Vereine sein.
Evers appellierte anlässlich der Lizenzvergabe nochmals an alle Zweitligisten, durch den Aufbau von Managementstrukturen den Grundstein für die Weiterentwicklung ihrer Standorte zu legen. „Dann kann es uns gelingen, den heutigen Anforderungen von Wirtschaftspartnern, Medien, Zuschauern und Sportlern gerecht zu werden. Die DVL wird Sie dabei nach Kräften unterstützen. Lassen Sie uns gemeinsam die Chance nutzen, den Volleyballsport in allen Regionen Deutschlands voranzubringen.“
2. Bundesliga Nord Frauen
SG Rotation Prenzlauer Berg, SC Langenhagen, SCU Emlichheim, SV Bad Laer, SV Bayer 04 Leverkusen, TSV Rudow Berlin, TV Werne, USC Münster II, 1. VC Parchim, 1. VC Stralsund, VfL Oythe, VT Aurubis Hamburg II, Zurich Team VCO Berlin
2. Bundesliga Süd Frauen
DJK Augsburg Hochzoll, Fighting Kangaroos Chemnitz, Rote Raben Vilsbiburg II, SV Lohhof, TBS Saarbrücken, TG Bad Soden, TG Biberach, TV 05 Wetter, TV Villingen, VC Offenburg, VCO Dresden, VfL Nürnberg, VV Grimma
2. Bundesliga Nord Männer
DJK Delbrück, SVG Lüneburg, SV Lindow/Gransee, TSGL Schöneiche, TSV Bayer 04 Leverkusen, TSV Giesen/48 Hildesheim, USC Braunschweig, VCB Tecklenburger Land, 1. VC Norderstedt, VfL Lintorf, Volleyball Team Kiel, VV Human Essen
2. Bundesliga Süd Männer
ASV Dachau , FT 1844 Freiburg, GSVE Delitzsch, L.E. Volleys, TG 1862 Rüsselsheim, TSV Friedberg, TSV Grafing, TuS Durmersheim, TV Rottenburg II, TV Waldgirmes, VC Dresden, VC Eintracht Mendig, VCO Kempfenhausen, VYS Friedrichshafen
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