Was für ein Finale bei dem Grand Slam der Beach World Tour in Stare Jablonki/POL. Die Weltmeister Julius Brink und Jonas Reckermann trafen auf die Olympiasieger Phil Dalhausser und Todd Rogers. Am Ende erwiesen sich die Amerikaner für das deutsche Team an diesem Tage etwas zu stark und gewannen das Finale mit 2:0 (21-19, 21-19). Trotz der Niederlage gelang Brink/Reckermann aber ein beeindruckendes Comeback, nach einer einmonatigen Verletzungspause.
Die Weltmeister starten sehr gut in die Partie. Jonas Reckermann blockt zwei Ballwechsel nacheinander Todd Rogers und das DVV-Duo geht mit 4-1 in Führung. Danach kommen die Olympiasieger aber besser in die Partie und können ausgleichen. Von da bleibt es ein Finale auf Augenhöhe – allerdings in beiden Sätzen mit dem glücklicheren Ende für die Olympiasieger. „Es war ein gutes Spiel von uns, am Ende fehlte nicht viel zum Sieg“, resümierte Jonas Reckermann nach dem Finale. „Auch wenn wir nicht gewonnen haben, es war ein sehr gutes Turnier von uns, was viel Kraft gekostet, aber uns auch viel Selbstbewusstsein nach der Verletzung gegeben hat.“
Das Turnier in Stare Jablonki/POL begann für Brink/Reckermann im Poolplay mit zwei souveränen Siegen gegen Ces/Ces (FRA) und Kennan/Jennings (USA) jeweils mit 2:0. Obwohl das 3. Gruppenspiel gegen Kolodinsky/Koshkarev (RUS) verloren wurde reichten die beiden gewonnenen Spiele zum Gruppensieg und somit zum direkten Einzug in die 2. Runde des Turniers. In dieser Runde setzten sich die Weltmeister knapp mit 2:1 (21:19, 18:21, 15:9) gegen die an 27 gesetzten Georgier Geor/Gia durch. Somit trafen sie im Viertelfinale auf Benes/Kubala aus Tschechien. Hier konnten Brink/Reckermann wiederum einen leichten 2:0 Sieg einfahren. Im Halbfinale kam es dann zum deutsch-deutschen Duell, denn hier hießen die Gegner David Klemperer und Eric Koreng. In einem spannenden 2-Satz-Spiel konnten sich die Weltmeister am Ende dann ganz knapp mit 22:20 und 21:19 durchsetzen und somit war der Weg ins Finale besiegelt. David Klemperer und Eric Koreng standen somit im kleinen Finale, mussten sich dort aber den Brasilianer Marcio Araujo/Ricardo klar mit 0:2 (14-21, 12-21) geschlagen geben.
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