Gab es auf der Jahreshauptversammlung einigen frischen Wind in den Reihen des Vorstandes, bleibt in sportlicher Hinsicht erfreulicherweise einiges wie gehabt. Mit den Zusagen von Bettina Stumpf und Tanja Kemmer kann das Trainergespann Dirk Lafarre und Markus Bertele auch weiterhin auf zwei bisherige Leistungsträgerinnen bauen.
Jedoch gibt es auch Abgänge zu vermelden. Nach nunmehr 12 Jahren in beinahe allen Spielklassen, in denen Andrea Griesinger für die TG an den Start gegangen ist, wird die 36- jährige Bauingenieurin nicht mehr in der zweiten Liga antreten. Stattdessen will die Annahmespezialistin noch einmal einen Tapetenwechsel erleben, und wird eine Spielklasse darunter in der Regionalliga für den SSV Ulm auflaufen. Eine volleyballerische Pause hat sich Mittelblockerin Kathrin Hepp vorgenommen. Die Lehrerin aus Ravensburg wird das nächste Jahr zu großen Teilen im Ausland verbringen und steht daher nicht zur Verfügung.
Ebenfalls wegen Auslandsaufenthalt ist die Verfügbarkeit von Mannschaftsführerin Stefanie Kögel noch unsicher. Die BA-Studentin wird vermutlich in der ersten Saisonhälfte nicht antreten können.
Indes ist der Verbleib von Diagonalspielerin Bettina Stumpf sicher.
Die erfolgreichste Punktesammlerin der TG entschied sich nach etlichen Angeboten anderer Vereine, ein weiteres Jahr in Biberach ans Netz zu gehen und gab damit ein großes Stück Sicherheit für weitere Planungen von Vorstand und Trainern. „Nach dem Studium beginnt für mich im kommenden Jahr das Referendariat. Weil ich noch nicht weiß, wie mein Zeitplan dann aussehen wird, muss ich mich auf die Flexibilität von Mannschaft, Trainern und Abteilung verlassen, und das hat hier auch in meinen Prüfungsphasen immer prima geklappt,“ so die 26-jährige, die außerdem als Trainerin der dritten Damenmannschaft in der Bezirksliga fungiert.
Ebenfalls von der Konkurrenz heiß umworben war Biberachs schlagkräftige Außenangreiferin Tanja Kemmer. Nachdem aber feststand, dass sowohl sportlich wie auch organisatorisch die Basis für ein weiteres Jahr Zweitligavolleyball an der Riß gelegt war, war die TG die erste Wahl für die Physiotherapeutin. „Ich fühle mich in Biberach wohl und habe mit der Mannschaft eine Menge Spaß gehabt. Sportlich gesehen denke ich, ist die zweite Liga genau das richtige für mich,“ so die 24-jährige, der auch ein Angebot aus der ersten Bundesliga vorgelegen hatte.
Weiterhin mit von der Partie sein wird auch Anja Gensch, die im letzten Jahr trotz erheblichem Trainingsrückstand und kaum Zweitliga¬erfahrung nach den Verletzungen von Sarah Kreidler und Stefanie Kögel eine wichtige Rolle im Mittelblock gespielt hatte. Kreidler selbst laboriert derzeit noch an ihrem Schien- und Wadenbeinbruch, wann sie wieder ans Volleyballspielen denken kann, ist derzeit nicht abzusehen.
Natürlich laufen die Planungen auf vollen Touren. Weitere Spielerinnen haben bereits ihren Verbleib angekündigt und die Verantwortlichen bemühen sich um zusätzliche Verstärkungen.
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