Die Berlin Recycling Volleys haben sich zum vierten Mal den Titel des Deutschen Meisters gesichert: Ausgerechnet im fünften und entscheidenden Finale durchbrachen die Berliner den "Auswärtsfluch" der Finalserie und gewannen vor 1500 begeisterten Zuschauern in einem packenden und ausgeglichenem Spiel nach Abwehr von zwei Matchbällen 3:2 (31-29, 22-25, 21-25, 25-18, 16-14). Punktbester Spieler ihrer Klubs waren Christian Dünnes (25) und Paul Carroll (33).
Das Finale war unglaublich ausgeglichen, umkämpft und sehenswert: Zahlreiche lange Ballwechsel prägten die Partie, kein Team gab auf. Die Berliner steckten auch den bitteren Verlust des dritten Satzes weg, als sie eine 19:16-Führung abgaben und die Nationalspieler Denis Kaliberda und Christian Dünnes den Durchgang drehten. Auf der anderen Seite machte Paul Carroll im vierten Satz fast jeden Angriff weg. Im fünften Satz schien beim 14-12 für Haching alles entschieden. Doch danach bekam der Gastgeber keinen Ball mehr auf den Boden. Zunächst verschlug Hupka einen Aufschlag, dann wurden Dünnes, Kaliberda und Skladany geblockt. Anschließend gab es nur noch Jubel bei den Berlinern.
Berlins Trainer Mark Lebedew meinte in einem ersten Statement: "Wir haben es irgendwie gemacht, ich weiß auch nicht, wie. Unsere Ausgangsposition vor den Play-offs war nicht optimal, aber wir sind Meister der Play-offs und nicht der Normalrunde."


