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27.08.2011 - smart beach tour - Quelle/Autor: DVV

Beach-DM: National-Duos komplettieren Halbfinale

Die Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften 2011 sind Titelkämpfe der favorisierten Teams. Wie bei den Frauen stehen auch in der Männer-Konkurrenz die Top-Vier der Setzliste im Halbfinale. Die Europameister Julius Brink/Jonas Reckermann zogen durch ein 2:0 (21-15, 21-19) gegen die U23-Europameister Lars Flüggen/Stefan Köhler ebenso in das Halbfinale ein wie das zweite National-Duo, David Klemperer/Eric Koreng, die sich 2:1 (21-16, 17-21, 15-13) gegen Thomas Kaczmarek/Alexander Walkenhorst durchsetzten.

In den Halbfinals kommt es zu folgenden Duellen: Brink/Reckermann gegen Jonathan Erdmann/Kay Matysik (11.00 Uhr) und Klemperer/Koreng gegen Sebastian Dollinger/Stefan Windscheif (10.00 Uhr). Das kleine Finale findet um 13.00 Uhr statt, das große Finale um 14.30 Uhr.

Mit druckvollen Sprungaufschlägen legte Brink im ersten Satz den Grundstein zum ungefährdeten Erfolg. Frühzeitig hatte sich die deutsche Nummer eins im Duell der Europameister 2011 eine komfortable Führung erarbeitet (10-5). Im zweiten Satz kam das Nachwuchs-Duo deutlich besser in die Partie und profitierte dabei von einigen Abstimmungsschwierigkeiten bei den Europameistern, die gleich vier Asse kassierten, drei davon durch die Mitte (13-16). Als beim 18-18 der Ausgleich geschafft war, zeigte Brink seine ganze Klasse, als er mit einem perfekten Sprungaufschlag die Linie runter den ersten Matchball holte. Und Partner Reckermann verwertete gleich diesen per Diagonalschlag. Anschließend meinte Reckermann: „Wir hatten im zweiten Satz drei unglückliche Minuten, wo wir drei Breaks kassierten. Wir wussten, dass wir hier in Timmendorf nicht brillieren, sondern über den Kampf kommen müssen. Dazu ist die Saison schon so weit fortgeschritten. Im Halbfinale wollen wir an das Viertelfinale anknüpfen. Es sind zwei Teams, die eng beieinander liegen, das hat man zuletzt im EM-Finale gesehen. Ich freue mich drauf, und natürlich wollen wir ins Finale.“

Im zweiten Viertelfinale lieferten sich Klemperer/Koreng und Kaczmarek/Walkenhorst einen Kampf über drei Sätze und über eine Stunde. Zunächst zeigte das National-Team seine beste Turnierleistung und brillierte in Block (Koreng) und Abwehr (Klemperer). Im zweiten Satz steigerten sich Kaczmarek/Walkenhorst beträchtlich, machten Druck mit ihren Aufschlägen (Walkenhorst) und überzeugten auch aus der Annahme (Kaczmarek). Der dritte Satz verlief völlig ausgeglichen, ehe ein Zuspiel-Pfiff gegen Walkenhorst für das entscheidende Break (12-10) zugunsten der Deutschen Meister von 2008 führte. Koreng hämmerte den zweiten Matchball ins gegnerische Feld. Klemperer sagte im Anschluss: „Sie haben sich im zweiten Satz gesteigert, „Kacze“ hat es gerissen, wir haben zu wenig Breaks gemacht. Im dritten Satz stand es spitz auf Knopf, zum Glück hatten wir das bessere Ende. Zum Halbfinale: Wenn wir gut spielen, ist immer etwas drin. Wir konzentrieren uns auf unser Spiel, wissen aber natürlich, dass Dollinger/Windscheif sehr stark gespielt haben. Aber wir spielen lieber gegen sie als gegen Brink/Reckermann. Somit ist wenigsten ein HSV-Team im Finale.“

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