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12.08.2010 - Grand Prix - Quelle/Autor: DVV

Volleyball: Anstrengender Transfer - DVV-Frauen zur 2. und 3. Runde nach Fernost

Kurz nach Mittag in Gdynia ausgecheckt, Flug nach Frankfurt, von dort nach dreistündiger Pause nach Seoul und nach fünfstündiger Pause von dort weiter nach Okayama, Japan. Nach Transfer und Einchecken im Hotel war das Team knapp 24 Stunden „auf Achse“ – hat nun allerdings zwei Tage „frei“ zur Akklimatisierung und Vorbereitung auf das kommende Spielwochenende.

Auf dem Flughafen Incheon in Seoul hatte Konditionstrainer Roberto Benis eine ca. 30-minütige Aktivierungseinheit angeordnet – eine „Abwechslung“ für viele vorbeieilende Reisende.

Während des Fluges von Frankfurt nach Seoul hatte Bundestrainer Giovanni Guidetti zuvor kurz Bilanz zum vergangenen Wochenende gezogen. Guidetti zusammenfassend: „Die Mannschaft hat für die Leistungen in der ersten Runde ein großes Kompliment verdient. Diese neue Formation hat mich beeindruckt und das zu Beginn erreichte hohe Niveau habe ich nicht erwartet. Wir haben ohne Christiane Fürst spielen müssen und mussten auf der Mittelblockposition kreativ sein. Nadja Schaus hat ihre neue Aufgabe gut gemeistert.“

Im ersten Spiel gegen Polen hatte die Mannschaft in der Schlussphase unter zweifelhaften Schiedsrichterleistungen zu leiden gehabt (Guidetti: „Später kamen Offizielle zu mir und drückten ihr Bedauern über unglückliche Entscheidungen aus. Wir hatten in diesem Spiel zumindest einen Tiebreak verdient.“) Im 2. Spiel gegen die USA kam es nach Guidetti zu einem „sensationellen Match, technisch und taktisch auf hohem Niveau“. Gegen die physisch starken Amerikanerinnen sprang ein überzeugender Sieg heraus. Gegen die Dominikanische Republik kam es auch zu einer starken Leistung „mit der längsten Rallye, die ich wohl je erlebt habe,“ so Guidetti. In der Schlussphase „fehlte es etwas an Mut.“

Guidetti abschließend: „Wir haben in diesem Herbst zwei ganz große Ziele: die Qualifikation für den Grand Prix in 2011 zu schaffen und die WM in Japan. Der Grand Prix dient der Vorbereitung - aber auf einem sehr hohen Niveau. Wir wollen so weit wie möglich kommen.“

Am Morgen des ersten Trainingstages (Mittwoch) absolvierte das Team ein Krafttraining, am Nachmittag eine zweistündige Trainingseinheit im Hinblick auf die erste Partie gegen Japan (Freitag 18.00 Uhr Ortszeit). Am Samstag geht es gegen Taiwan und am Sonntag gegen Polen – beide Spiele um 14.00 Uhr Ortszeit.

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