Dass der Kader der Wuppertal TITANS im Idealfall alle Positionen doppelt besetzen lässt, ist seit der vergangenen Saison bekannt. „Mit Thomas Güßken haben wir einen ausbaufähigen Kandidaten gefunden.“, so Thorsten Westhoff, Manager der Wuppertal TITANS. „Seine zwei Meter vier sind bei der weiter zu entwickelnden Doppeleinsatzmöglichkeit Mittelblock und Diagonal sicherlich auch nicht hinderlich.“
Der ausgebildete Physiotherapeut Güßken ist 1985 in Bonn geboren und hat mit seinen 24 Jahren zuletzt beim TSV Bad Saulgau gespielt. Er war in der B-Jugend des SV Bayer Wuppertal zu Hause. Mit der B-Jugend Mannschaft wurde er 2002 Deutscher Vizemeister. Anno 2005 mit dem Rumelner TV Deutscher Meister A-Jugend.
„Mit Thomas haben wir einen Spieler im Team, der Flexibilität mitbringt.“, so Jens Larsen, Headcoach der Wuppertal TITANS. „Er ist vor allem auch offen, seine Stärken unter Beweis zu stellen und an seinen schwächeren Punkten zu arbeiten.“
Der Bonner mag die Rheinische Art und weiß, dass er sich im Bergischen Land wohl fühlt. Entspannung findet er insbesondere vor großer Kinoleinwand.
Ob der derzeit dritte Mittelblocker der TITANS sich unter den anderen Mitte spielenden TITANS behaupten wird, würden die ersten gemeinsamen Trainingszeiten zeigen. „Diese Herangehensweise –ohne Erwartungsdruck auf Thomas und mit klarer Anforderung an Jensen und dem internationalen TOP-Mittelblocker, den wir im Team noch erwarten, ist mit Sicherheit die richtige.“, so Westhoff zu den Entwicklungschancen des Bonners. Dies gelte insbesondere, da Lars Dinglinger zwar in der kommenden Saison noch einspringe, wenn es hart auf hart kommt, aber für das aktive Spielgeschehen grundsätzlich nicht geplant sei.
„In der kommenden Saison ist eines ganz sicher nicht möglich: die TITANS kann niemand wegen eines kleinen Kaders sportlich fehl einschätzen.“, so Westhoff.
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