Mit dem gleichen Spielausgang wie in der Hinrunde können die Wuppertal TITANS aufatmen: Punkte geholt und damit einen weiteren Schritt weg vom Abstieg hin zum Klassenerhalt. „Wir waren frei im Kopf und sind deshalb gut gestartet.“, so Cheftrainer Jens Larsen.
„Es ist aufgegangen, was über Analyse der Schwachstellen der Dürrenberger hinaus nur helfen konnte: Spielen und Spaß haben. Nicht zuviel denken und zaudern.“, so Larsen, dessen Mannschaft nach dem zweiten Satz einzuknicken drohte.
Der erste Satz ging bei Angabe Gerrit Zeitler durch einen optimal platzierten Schmetterball des Kapitäns, Gergely Chowanski, beim Punktestand von 25:16 klar an die Gastgeber.
Spielentscheidender Punkt war der Satzball im zweiten Part der Begegnung. „So ist das manchmal: ein Punkt, der die Partie insgesamt entscheidet.“, so Michael Merten, Trainer des VC. Die auf die linke Seite der Gegner gerichtete Angabe durch Peter Lyck-Hansen ging an die Netzkante und fiel knapp hinterm Netz nach rechts weg. Punkt für Wuppertal. Satz zwei für Wuppertal. Eine Wendung kam im dritten Satz, den die Gäste für sich entscheiden konnten. „Hier hätten wir das Spiel noch drehen können.“, so Merten. „Aber die Wuppertal TITANS haben stark gespielt und wie auch schon in der Hinrunde verdient gewonnen. Da kann ich nur gratulieren.“
Erleichterung auch bei den Spielern. „Wir hatten echt nichts zu verlieren und haben einfach gespielt.“, so Dirk Grübler, Mittelblocker der TITANS. „Ich will jetzt auch gar nicht hinterfragen, warum und wodurch wir gewonnen haben. Ich nehme es jetzt gerne wie es ist.“
Lars Dinglinger fasst das Spiel und den Sieg zusammen: „Wir mussten einfach mal gewinnen. Das sind wir unseren Fans und vor allem auch dem Management schlicht schuldig gewesen. Auch uns selbst sind wir das schuldig gewesen.“
Für die kommenden Begegnungen erhofft sich Larsen, dass die Mannschaft das Tempo halten kann. „Wir stehen in der Annahme besser, als bislang. Wir spielen konstanter. Aber das müssen wir jetzt auch halten.“ Der Sieg am gestrigen Abend würde nichts bringen, wenn nicht weitere folgten. „Wir müssen den Sieg vergolden, indem wir weitere Punkte holen. Sonst war er nichts wert.“, so Larsen.
Manager Thorsten Westhoff freut sich mit allen über das Ergebnis. „Mit 3:1 haben wir ein tolles Ergebnis erzielt und die Leistung aus dem Hinrundenspiel wiederholt. Ich glaube an den Klassenerhalt und plane daher auch schon für die nächste Saison.“, so Westhoff. Eines sei aber klar: Die TITANS bräuchten mehr Partner und Partner, die mehr geben. „Eine zweite Saison mit der Kaderstärke können wir nicht fahren. Aber in der Frage der Finanzen bleibe ich eisern: Es wird kein Cent ausgegeben, den wir nicht haben.“
Am Samstag gegen TSV Giesen/Hildesheim setzen die Wuppertal TITANS ebenfalls auf Sieg. „Wir haben hier ohnehin eine Rechnung offen. Wir lassen uns zu Hause jedenfalls nicht im fünften Satz mit 13:15 aus der Punktezone katapultieren.“, so Larsen.
Details zum Live durch DVL.TV übertragenen Spiel zusammengefasst: 3:1, 25:16, 27:25, 19:25 und 28:26, 104 Minuten.
Das Spiel gegen den Aufsteiger aus Niedersachsen, der derzeit auf dem letzten Tabellenplatz rangiert, beginnt am kommenden Samstag um 19.00 Uhr. Einlass ist ab 18.00 Uhr.
„Wir hoffen, dass viele Fans und Sportbegeisterte kommen und uns unterstützen. Nur unsere Zuschauer können die Stimmung machen, die uns total motiviert.“, so Dinglinger.
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