Das erste Finalspiel gegen Generali Haching verlief leider nicht nach den Vorstellungen der BERLIN RECYCLING Volleys. Mit 3:0 setzten sich die Bayern in eigener Halle gegen die Gäste aus der Hauptstadt durch. Wenn sich beide Mannschaften am Dienstag (10. April um 19.30 Uhr) in der Max-Schmeling-Halle zum zweiten Duell der Finalserie treffen, wollen die Berliner erfolgreicher auftreten. Wir sprachen mit BR Volleys Coach Mark Lebedew über den missglückten Finalstart, die Vorbereitung auf das Heimspiel und die Rolle der Fans im zweiten Match.
Mark, das erste Finalspiel ging deutlich mit 3:0 an Generali Haching. Wie beurteilst du den Aufritt des Teams in Unterhaching?
Mark Lebedew: Mit Ausnahme einiger Minuten am Anfang und am Ende der Partie war das nicht die Leistung, die wir uns gewünscht hatten, das ist klar. Wir hatten uns mehr vorgenommen. Es war klar zu sehen, in welchen Bereichen wir uns verbessern und stabiler agieren müssen. Letztendlich waren wir zu vorsichtig mit dem eigenen Aufschlag und besonders im Annahmeriegel nicht gut genug organisiert. Aber ich weiß, dass wir es besser können und das zuhause auch zeigen werden. Vor dem Hintergrund der "best of five"-Serie ist am Samstag nicht wirklich etwas passiert. Die Auftaktniederlage hat noch nicht viel zu sagen, wir haben eigentlich eine ähnliche Position wie vor dem Duell in Haching und freuen uns jetzt auf das Heimspiel am Dienstag.
Wie gehst du nach der Niederlage hinsichtlich der Vorbereitung auf das nächste Spiel vor?
Lebedew: An unserer Vorbereitung ändert sich durch die Niederlage nichts, dazu sehe ich zu diesem Zeitpunkt keinen Grund. Wir werden in Ruhe eine Videoanalyse des letzten Spiels durchführen und das nächste Match besprechen, wie wir es immer machen. Und natürlich ganz normal trainieren.
Wie wichtig ist der Heimvorteil beim nächsten Spiel?
Lebedew: Dass wir am Dienstag zuhause vor eigener Kulisse spielen, ist sehr wichtig für uns. Die Hachinger haben bewiesen, wie stark sie sind. Deshalb sind wir auf die Hilfe von so vielen Leuten wie möglich angewiesen. Die letzten Wochen haben gezeigt, welche Auswirkung die Unterstützung der Fans auf unser Spiel haben kann. Das nächste Spiel soll nicht das letzte in der Max-Schmeling-Halle sein, wir hoffen natürlich auf ein viertes Match im Volleyballtempel. Dafür brauchen wir einen Sieg und der ist nur dann möglich, wenn alle, sowohl die Mannschaft als auch die Fans, die hinter uns stehen, vollen Einsatz zeigen.


